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tierisch natürlich

Trockenfutter für Hunde

Bei Trockenfutter gibt es deutliche Qualitätsunterschiede zwischen den Herstellern. Leider ist gerade hier der Vergleich besonders schwierig, da die Futter oftmals aus einer Mischung von frischen und getrockneten Zutaten hergestellt werden und die Deklaration der Zusammensetzung viel Spielraum lässt.

Wenn Sie Trockenfutter füttern sollten Sie darauf achten, dass der Anteil an  getrocknetem Fleisch im Futter bei mindestens 40% liegt. Der Frischfleischanteil ist beim Trockenfutter leider wenig aussägekräftig. Hundefutter sollte weder Weizen noch Mais und auch keine etwaigen Hydrolysate enthalten. Hülsenfrüchte sollten, wenn überhaupt, nur in geringem Maße Bestandteil des Futters sein.

Trockenfutter ist von allen Fütterungsmöglichkeiten das am stärksten verarbeitete Futter.

Durch die starke Erhitzung und die Trocknung werden viele wichtige Nährstoffe zerstört. Besonders bei extrudiertem Trockenfutter (zu denen die meisten gängigen Trockenfutter gehören), ist der Verlust sehr groß. Daher wird bei diesem Futter normalerweise relativ viele synthetische Vitamin- und Mineralstoffe zugesetzt. Ein weiteres Problem bei extrudiertem Trockenfutter ist das Aufquellen im Hundemagen, denn dadurch wird dem Körper Wasser entzogen, was der Hund durch zusätzliche Wasseraufnahme ausgleichen muss.

Im Vergleich dazu wird Kaltgepresstes Trockenfutter schonender hergestellt, da für die Herstellung deutlich geringere Temperaturen nötig sind. So bleiben mehr natürliche Nährstoffe enthalten und bei guter Zusammensetzung der Rohstoffe ist kein Hinzufügen von synthetischen Zusätzen nötig. Kaltgepresstes Trockenfutter ist relativ ballaststoffreich, weshalb es sich auch gut mit der Rohfleischfütterung kombinieren lässt.

Alle Trockenfuttervarianten haben aber den Nachteil, dass Sie einen hohen Kohlenhydrat- bzw. Stärkeanteil besitzen, die Rohstoffe stark verarbeitet sind und das Futter kaum Feuchtigkeit enthält.

Wir empfehlen daher Trockenfutter nicht als alleiniges Futtermittel zu verwenden sondern mit anderen Fütterungsvarianten zu kombinieren. Auch können Sie dem Futter zusätzliche Nähr- und Vitalstofflieferanten wie Blutwurst, Omega-3 reiches Öl (Lachs-, Lein- oder Hanföl) und Pernaturam Komplememt (kurweise) zugeben.

Insbesondere auf die Zufütterung von guten Fetten (Ölen) sollte nicht verzichtet werden. Trockenfutter ist oft sehr fettarm, was zu einem Fettsäuremangel führen kann (Anzeichen dafür sind z.B. stumpfes Fell und starkes Haaren).

Auch ist es sinnvoll den Hund wenigstens ab und zu mit rohen Fleischprodukten zu füttern. Denn diese enthalten auch die Nährstoffe die bei der Erhitzung verloren gehen. Insbesondere Fleischmischungen mit grünem Pansen oder Blättermagen sind als Ergänzung gut geeignet, denn der Magen vom Rind enthält neben wertvollen pflanzlichen Rückständen und Vitaminen auch Verdauungsenzyme die das Immunsystem und Verdauung unterstützen können. Zudem werden solche Mischungen von den meisten Hunden sehr gerne gefressen.

Wir beraten Sie gerne zu den verschiedenen Möglichkeiten der Fütterung.